Hygiene bei Katzen

Hygienefragen beim Umgang von Kindern mit Katzen

Man sollte nicht nur ein Augenmerk auf das Zusammenleben werfen, sondern eben auch auf die Hygiene bei Katzen und Kindern. Wenn die Kinder das entsprechende Alter haben kann man Sie auch sehr gut in die Pflege der Stubentiger einbinden und Ihnen somit ein Stück weit Verantwortung lernen.

Generell sollten auf bestimmte Aspekte geachtet werden um das Zusammenleben zu optimieren und Krankheiten zu vermeiden. Regelmäßige Kontrolle der Ohren, Nasen und der Zähne sollten daher routinemäßig unternommen werden um erste Sympthone einer nahenden Erkrankung zu erkennnen.

Katzentoiletten und Sauberkeit

Wobei die Hygiene von den Katzen und auch dem Katzenbedarf natürlich Standard sein sollte. Das tägliche Säubern der Katzentoiletten und das kontinuierliche Wechseln des Katzenstreu ist sehr wichtig für die Hygiene, ebenfalls verhindert die Sauberkeit der Katzentoiletten das Protestpinkeln der Katze und das unsauber werden. Saugen und Wischen sollten bei Hauskatzen Bestandteil des Haushalts sein, genauso wie das Entfernen der Katzenhaare im Bett, auf der Couch, oder auf Kuscheldecken. Ein weiteres A und O in der Katzenhygiene und förderliche Aspekte der Gesundheit unserer Samtpfoten  ist natürlich die Sauberkeit der Fressnäpfe und der stetige Wasserwechsel aus dem Katzentrinkbrunnen. Um Krankheiten von Stubentigern vorzubeugen sollten darüber hinaus regelmäßige Wurm- und Parasitenkuren veranlasst werden. Ebenso ist das Händewaschen nach langem Katzenkontakt wichtig, wenn man mit einem Baby, oder Kleinkind zusammenwohnt. Die Katzen sollten nicht vom Tisch gefüttert werden, denn das vom Tisch Füttern animiert die Stubentiger vom Tisch, oder der Küchenzeile zu klauen, wenn niemand hinschaut.

Stubentiger mit Kleinkind

Katzen und Kinder

Katze und Kind schmusen

Katzen und Kinder ist ein ausgesprochen schönes Thema, denn die Stubentiger können mit Kindern eine ganz enge Freundschaft aufbauen, wenn einige Spielregeln eingehalten werden. Außerdem lernen unsere Kinder, Tieren mit Respekt zu begegnen und durch die Pflege der Katze auch schon etwas Verantwortung. Aber dennoch sollt man Kindern klar machen, dass eine Katze kein Spielzeug ist, sondern ein Lebewesen mit eigenen Bedürfnissen.

Was sollten die Eltern den Kindern einstudieren, damit das Zusammenleben mit Katzen und Kindern rund läuft:

  • Der Stubentiger hat Tabu-Zonen: Nicht an den Ohren ziehen, nicht am Schwanz halten, nicht ins Gesicht fassen und nicht an die Beine
  • Wenn das Kind groß genug ist am besten das richtige Hochnehmen der Katze lernen
  • Wichtig ist es auch die Mieze in die richtige Fellrichtung zu Streicheln und nicht gegen den Strich
  • Hektik, lautes Schrien und eine laute Geräusch-Kulisse vermeiden
  • Ebenso sollte die Katze nicht in eine Decke gewickelt, oder mit Wasser vollgespritzt werden
  • Wenn die Mieze isst, auf die Toilette geht, oder schläft bitte nicht stören
  • Bitte nicht mit Spielsachen nach der Mieze werfen, oder hinterher rennen

Ebenfalls ist es sehr wichtig, dass der Stubentiger Rückzugsmöglichkeiten hat, wo das Kind nicht hinkommt und der Katze Ruhe lässt. Dafür eignen sich sehr gut ein Katzenbaum, eine Schlafmöglichkeit auf dem Fensterbrett, erhöhte und gepolsterte Wandbretter, oder auch Kuschelhöhlen, oder Kartonhäuser.

Merkmale und Anzeichen für Unwohlsein bei einer Katze

Im Normalfall kündigt ein Stubentiger immer an, wenn er seine Ruhe haben möchte, oder keine Lust zum Spielen hat. Diese Mahnungen und Zeichen lassen sich leicht erkennen und sollten an das Kind weitergegeben werden.

  • Fauchen und Knurren
  • Fell nach oben stellen
  • Schwanz aufplustern
  • Ohren anlegen
  • Wild mit dem Schwanz schlagen
  • Buckel machen
  • Mit der Tatze wegdrücken

Falls die Anzeichen der Katze nicht beachtet werden kann es vorkommen, dass ein Krallen-Hieb fällt, oder die Mieze zu schnappt. Wenn dies der Fall war ist es wichtig die Wunde sofort zu desinfizieren, damit es nicht zu Entzündungen, oder eventuellen Infektionen kommt.

Warum nimmt mein Kater seinen Katzenbaum nicht und kratzt vor allem an der Tapete

 

Antwort von Stubentigerchen.de

Hallo Martin, ist der Katzenbaum gebraucht, oder neu? Falls er gebraucht ist kann es sein, dass der Kater wegen dem Geruch der anderen Katze den Kratzbaum nicht annimmt. Ansonsten kann es durchaus sein, dass der Standpunkt des Baumes nicht optimal ist. Katzenbäume sollten in einem Raum platziert werden, wo sich das Familienleben abspielt, also am besten im Wohnzimmer und an einem Fenster zum Rausschauen. Katzen beobachten sehr gerne und können dann etwas spazieren schauen. Außerdem sollte der Katzenbaum stabil und eventuell noch extra befestigt sein, damit dieser nicht kippt. Damit der Kater nicht mehr an der Tapete kratzt, sondern den Katzenbaum, oder ein Kratzbrett verwendet kann man das Klettergerät mit Katzenminze, oder Baldrianspray etwas einsprühen. Diese wirken sehr anziehen auf die meisten Katzen und animieren zum Spielen. Falls dein Kater noch sehr jung ist kannst du durch Kratzen an den Stangen, dem Kleinen zeigen was er zu tun hat. Falls er den Baum dann immer noch nicht annimmt könntest Du ein Kratzbrett aus Pappe, dieser kommen immer sehr gut an und sind nicht kostspielig.

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Wenn man einen Freigänger hat, benötigt man dann noch einen Katzenbaum?

Unserer Meinung nach ist ein Katzenbaum auch bei Freigängern für sehr sinnvoll, denn wenn die Katze ins Haus, oder in die Wohnung kommt hat sie ihr Revier und Rückzugsgebiet. Die Mieze kann darauf Schlafen, daran Kratzen, Klettern und es als Aussichtspunkt verwenden. Zudem kratzen viele Katzen sonst an Möbelstücken und mit einem Katzenbaum kann man das vermeiden. Denn auch wenn die Fellnase die Krallen an Bäumen wetzt kann es im Haus dazu kommen ebenfalls die Krallen wetzten zu wollen. So vermeiden Sie kaputte Möbelstücke und haben eine zufriedene Katze.

Katzen-Paradies auf Balkon und Fensterbank

Katze am Fenster

Unsere Stubentiger benötigen Abwechslung in Ihrem Leben, schaffen Sie doch ein Katzen-Paradies auf Balkon und Fensterbank. Mit wenigen Handgriffen können Sie Ihrer Katze etwas Gutes tun.

Der Fensterplatz

Das Fensterbrett kann einen wunderbaren Platz für Ihre Mieze sein. Räumen Sie an einer Stelle die Vasen und Dekoration weg, dann können Sie entweder ein Verbreiterungsbrett für die Fensterbank kaufen, dass die Fensterbank etwas breiter macht und die Katze mehr Platz hat. Oder Sie legen eine Kuscheldecke auf das Fensterbrett. Außerdem können Sie ein Töpfchen mit Katzengras dazu stellen und die Gardienen, oder Rollen nach oben machen, damit der Stubentiger etwas sieht. Zudem muss man darauf achten, dass wenn man das Fenster kippt, unbedingt einen Katzenschutz einzusetzen, damit der Mieze nichts passieren kann. Sicherheit ist ja das oberste Gebot. Dieser Platz gibt der Katze mehr Abwechslung, Sie kann Vögel beobachten, oder eben was draußen geschieht. Bestimmt hören Sie Ihre Mieze dann auch ab und zu Schnattern, wenn sie dann einen Vogel beobachtet. Auch als Ruhe- und Schlafplatz kann die Fensterbank dann gut genutzt werden, oder um sich zu Sonnen.

 

Der Balkon

Katze am Dösen
Katze am Dösen

Der Balkon bietet viele Möglichkeiten ein kleines Paradies für Ihre Mieze zu entwickeln. Sobald der Frühling kommt und es wärmer wird freuen sich die Fellnasen frische Luft zu schnappen, Fliegen zu jagen, oder Vögel zu beobachten. Auch Sonnenbaden und Schlafen gehört natürlich dazu, wenn die Katze ein schönes Plätzchen hat. Zuerst sollten Sie den Balkon katzensicher gestalten, das heißt mit einem Katzennetz, oder einem sehr hohen Sichtschutz absichern, dass die Mieze nicht abstürzen, oder abhauen kann. Außerdem sollten Sie keine für Katzen giftigen Pflanzen auf dem Balkon haben, oder chemische Düngemittel verwenden. Falls die Katze das frisst, oder trinkt kann es zu Vergiftungen kommen. Es gibt viele Möglichkeiten den Balkon zur Katzenoase zu verwandeln. Wetterfeste Outdoor-Katzenbäume, ein Kissen, oder eine Decke auf dem Stuhl, ein Rascheltunnel, ein Körbchen, oder ein selbstgebautes Kartonhaus. Wie Sie sehen jede Menge Möglichkeiten den Balkon katzenfreundlich zu machen. Wichtig ist auch eine Wasserschale, oder ein kleiner Trinkbrunnen für die Katze.

 

Katzenwiese

Was man benötigt:

  • Große Pflanzschale
  • Sand oder Kieselsteine
  • Erde
  • Rasensamen

In die Pflanzschale eine Schicht Sand, oder Kieselsteine geben, dann Erde darüber geben und mit den Rasensamen besähen. Schön angießen und nach ein paar Tagen sprießen schon die ersten Grashalme. Wenn die Katzenwiese gewachsen ist kann die Katze darauf schlafen, oder die Halme auch essen.

wiese
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Die Wahl des richtigen Katzennamens

Ein Katzenname ist ein wichtiger Bestandteil für die Katze und je nach Verwendung entscheidend ob die Katze hört, oder Ihren Weg geht. Generell sollte ein Katzenname eine gute Endung haben. Die besten Endungen für Katzennamen bestehen aus Vokalen (a, e, i, o, u), da sich y wie i anhört, wie z.B. bei Nelly ist der Buchstabe y als Endung auch sinnvoll. Dazu kommt, dass Katzen auf zwei silbige Namen, mit einer Vokal Endung besser hören.

Katze an den Namen gewöhnen

Um die Katze an den Namen zu gewöhnen sollte man den Stubentiger bei der Fütterung mit dem Namen rufen. Auch wenn Sie die Mieze streicheln sagen Sie liebevoll den Namen der Katze, gerne auch mehrmals. Beim Spielen mit dem Stubentiger können Sie mit dem Namen animieren, oder die Katze auch loben. Wichtig ist es, dass man den Katzennamen lieb und sanft ausspricht und auf keinen Fall beim Schimpfen mit der Katze den jeweiligen Namen sagt, denn die Mieze assoziiert ihn sonst mit etwas Schlechtem und reagiert nicht mehr darauf. Wenn Sie die Mieze an den Katzennamen gewöhnen und die Katze hört darauf, können Sie diese mit Leckerlies belohnen.

Beispiele für sinnvolle Katzennamen wären:

Bubi, Benito, Domingo, Django, Figo, Foxy, Filli, Nero, Tasty, Thor, Tiga

Basara, Bagira, Diva, Dorie, Dasy, Nana, Nele, Nelly, Flappy, Thora, Tala