Chartreux Rassekatze

Karthäuser Katze Chartreaux

Die Chartreux ist eine französische Rassekatze die hier auch Kartäuser bekannt ist. Sie hat eine große Ähnlichkeit mit einer Britisch Kurzhaar und wird gerne damit verwechselt. Sie sind freundlich und ruhig in ihrem Wesen, allerdings auch sehr selbstbewusst und pflegeleicht. Sie ist sehr kinderlieb und auch gelassen zugleich. Die Chartreux gilt als eine sehr intelligente Katze die auch apportiert, in Frankreich wird sie deshalb auch Hundskatze genannt.

 

Foto: Kartäuser Katze liegt gemütlich auf einem Katzenbaum, Aufnahme von Wolfgang Steinkläubl

 

Das Aussehen der Rassekatze

Die Chartreux ist eine kräftige Kurzhaarkatze mit blaugrauem Fell, es sind alle Blauschattierungen anerkannt. Bei den Kartäuser Katzen ist die Besonderheit gegeben, dass wirklich nur eine Fellfarbe, also die Blautöne erlaubt ist. Sie haben den blauen Farbschlag der Britisch Kurzhaar Katze. Das Fell ist plüschig, dicht und kuschelweich. Die Kartäuser haben einen großen Kopf und die blauen Augen der Kitten verfärben sich nach einiger Zeit in bernstein-orange Farben. Sie wiegen zwischen 4-7 kg, sind mittelgroß und muskulös. Der Kopf dieser Rasse ist trapezförmig.

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Maine Coon Rassekatze

Das Wesen der Rassekatze Maine Coon ist sehr umgänglich und freundlich. Sie gehört zu den Spätentwicklern, sie ist erst mit ca. drei Jahren ausgewachsen und bevorzugt Auslauf, oder auch den Freigang. Durch Ihre unabhängige Art kommt sie gut mit Hunden und anderen Haustieren aus und ist leicht zu erziehen. Eine Maine Coon benötigt viel Zuwendung und auch Gesellschaft. Der Name der Rassekatze Maine Coon kommt vom englischen coon, racoon, also „Waschbär“ . Sie können Türen und Wasserhähne öffnen, spielen zum Teil gerne mit Wasser und nehmen Ihr Futter gerne über Ihre Tatzen auf. Maine Coons lernen schnell und kann auch apportieren. Die sanften Riesen haben für ihr Größenverhältnis eine piepsende und eher hohe Stimme.

 

Das Aussehen

Die Maine Coon ist eine robuste und stattliche Halblanghaarkatze. Sie ist sehr groß und ein Kater kann bis zu 9 kg im Durchschnitt wiegen, es gibt auch welche mit 10-12 kg. Maine Coons haben eine breite Brust und kräftige Beine. Sie haben einen langen, buschigen Schwanz und die Ohren haben oft kleine Luchspinsel, wobei das nicht sein muss. Maine Coons haben ein langes und wasserabweichendes Fell und zudem kleine Fellbüschel an den Pfoten, diese dienen als Schneeschuhe.

Bildquelle: Mueller-rech.muenchen CC 3.0

Burma Rassekatze

burmakatze

Die Burma ist eine äußerst lernfähige und sehr intelligente Katze. Sie ist kinderlieb und spielt sehr gerne. Man kann auch sehr gut mit der Burma trainieren, sie apportiert fast wie ein Hund. Sie ist aufmerksam und zudem noch verspielt. Generell sind Burma Katzen nicht so sensibel und lautstark wie die Siam Katzen und es wäre sinnvoll zwei von Ihnen zu halten, wenn man nicht so viel Zeit für die Katze hat.

 

Das Aussehen

Die Burma ist ein schlanker Katzentyp mit einem muskulösen Körperbau. Sie hat ein glattes und pflegeleichtes Fell und es gibt sie in einer großen Farbenvielfalt. Sie gehört zu den orientalischen Kurzhaarkatzen und sollte nicht mir der Birma Katze verwechselt werden, denn das ist eine eigene Rasse. Burmesen sind mittelgroße Katzen, sie werden bis zu 6 kg schwer. Ihre schönen goldgelben bis bernsteinfarbenen Augen fallen sehr auf. Es gibt bei den Burmesen 10 anerkannte Farben von Seal, Blau, Lilac, Chocolate, Creme, Rot, Blau tortie, Chocolate tortie, Lilac tortie und Seal tortie. Das Fell ist kurz und fein anliegend.

Burmakatze in chocolate
Burmakatze in chocolate, earth68

Ragdoll Rassekatze

Ragdoll Rassekatze

Die Ragdoll ist eine US-amerikanische Züchtung und kommt in Europa noch nicht sehr häufig vor, wobei die Nachfrage immer mehr steigt. Der Name bedeutet Lumpen- oder Stoffpuppe und geht auf das Wesen und die Art der Ragdollkatze ein. Wenn man eine Ragdoll auf den Arm nimmt lässt sie sich hängen wie eine Stoffpuppe, so lässt es sich auch auf den Namen schließen.  Ihr Wesen ist sehr gelassen, ruhig, umgänglich und kinderfreundlich. Somit ist sie eine ideale Rassekatze für die Familie. Durch ihre ruhige und gelassene Art ist sie auch als Hauskatze gut geeignet, sollte aber genügend Platz haben. Die Haltung mit anderen Katzen und Hunden sollte bei dem gutmütigen Charakter kein Problem sein.

Das Aussehen der Ragdoll

Sie ist ein Spätentwickler und erst mit drei Jahren voll ausgewachsen. Sie kann 40 cm hoch werden und bis zu 120 cm lang mit Schwanz. Der große muskulöse Körper und die kräftige Gesamterscheinung zeigen, dass die Ragdoll eine massive Katze ist und bis zu 12 kg wiegen kann.Es ist eine Halblanghaarkatze mit einem buschigen Schwanz und seidigem Fell. Der Kopf und der Schwanz sind meistens dunkel gefärbt, der Körper ist beige und die Augen haben einen sehr schönen und extravaganten Blauton. es gibt die Farbvarianten lilac, blue, seal und chocolate. Außerdem gibt es die Zeichnungsvarianten bicolor, coulorpoint und mitted, diese Varianten sind auch bei den Züchtern anerkannt.

Norwegische Waldkatze als Rasse

Bei der auch schlichtweg „Norweger“ getauften Art handelt es sich im Grunde um eine natürliche Züchtung. Das heißt, die Rasse entwickelte sich relativ ungezwungen über mehrere Jahrhunderte hinweg zu ihrer heutigen Ausprägung. Durch die dich sub-polare Lage Skandinaviens und speziell Norwegens passten sich die dortigen Hauskatzen im Laufe der Zeit den dortigen klimatischen Gegebenheiten exzellent an. Die Norwegische Waldkatze gilt neben den Rassen der Ragdoll und der Maine-Coon als eine der größten Vertreter der Hauskatze. Sie gelten nicht zuletzt aufgrund ihrer unverfälschten Natürlichkeit und den weitest gehenden Verzicht auf züchterische Maßnahmen als sehr gesund und robust. Norwegische Kater werden häufig bis zu neun Kilo schwer; Kätzinnen bringen meistens bis zu sieben Kilogramm auf die Waage. Durch das dicke Fell, das aus mehreren Lagen besteht, sind sie bestens gegen kalte Witterungen von bis zu -30 ° C geschützt. Im wärmeren Sommer legt die Norwegische Waldkatze den dicken Pelz zugunsten des leichteren Sommerfells ab. Typisch sind die häufig zu sehenden „Schneeschuhe“, sprich Pfoten mit dickerem, weißem Fell und einer Behaarung zwischen den einzelnen Zehen. Als ebenso typisch gilt der Kragen aus längerem Fell auf Halshöhe. Die Norwegische Waldkatze ist im Grunde in allen Farbvarianten und Schattierungen anzutreffen. Auch von offizieller Seite wurden die Richtlinien für Züchter in den letzten Jahren zugunsten neuer Varianten gelockert. Bild: Sieschelle nach Puplic Domain | Norwegian Forest Cat with its typical winter fur

Geschichte der Norweger-Katze

norwegische Waldkatze

Auch wenn für den Laien die genetische Nähe zu Wildkatzen auf der Hand zu liegen scheint, liegen die Ursprünge der skandinavischen Rasse woanders. Abbildungen der halblanghaarigen Art finden sich bereit bei den Wikingern und in der nordischen Mythologie. Es wird davon ausgegangen, dass die Wikinger, die exzellentee Seefahrer mit einem weit-verbreiteten Händlernetz einst Angorakatzen auf ihren Reisen zurück nach Norwegen brachten. Durch die Vermischung und Verpaarung mit einheimischen Katzen (den Ur-Ahnen der Europäisch Kurzhaar) konnte sich im Laufe der Zeit die neue Rasse der „nordischen Riesen“ entwickeln. Bild: Sieschelle | nach cc-by-sa-3.0 | Norwegische Waldkatze, weiblich, black tabby mackerel mit weiss, 2 Jahre alt, charakteristischer Winterpelz

 

Charakter der Rasse

Norwegen gelten als besonders gutmütige Vertreter ihrer Art. Sie kommen gut mit Menschen, Kindern und auch anderen Katzen in ihrem Revier aus. Im Vergleich mit anderen Rassen gelten sie als eher verspielt und unkompliziert. Die Bindung zum Menschen und Katzenhalter ist entsprechend eng.

 

Rassekatzen im Portrait

Die Seite über Wohnungskatzen, Stubentigerchen.de, stellt der Leserschaft sämtliche populären Rassekatzen vor. Es wird auf die wesentlichen Merkmale, Geschichte, Aussehen und auf den Charakter der Rasse eingegangen. Auf der Startseite der Rubrik Rassekatzen erhalten alle interessierten Leser eine vollständige Übersicht.

 

Türkisch Van Rassekatze

Türkisch Van mit unterschiedlichen Augenfarben

Den Überlieferungen nach existiert die Halblanghaarkatze Türkisch Van seit über 2000 Jahren in der Gegend um den Vansee in Anatolien (Ost-Türkei). Die große Rassekatze bringt es bei Katern auf bis zu stattlichen neun Kilogramm an Gewicht. Der Bestand frei lebender Exemplare gilt als bedroht. Die Augen der Türkisch Van sind blau oder bernsteinfarben; wobei auch gemischte Farb-Konstellationen bei der Türkisch Van auftreten können. In diesem Fall ist ein Auge blau, das andere jedoch bernsteinfarben.

Das Aussehen der Türkisch Van

Typisch für das Aussehen der auch „Türkische Katze“ genannten Rasse sind die zwei farblich abgesetzten Farbbereiche im Fell. Es treten die Farben rot, creme, schwarz, blau, sowie Schildpatt auf. Der Schwanz der Tiere sowie der Vorder-Bereich bilden die unterschiedlichen Bereich der Scheck-Zeichnung. Im Gegensatz zu anderen Rassen weißt die auch als „Schwimmkatze“ bezeichnete Van keine Furcht vor Wasser auf. Sie besitzt ein sehr einnehmendes Wesen, einen neugierigen, aktiven und bis ins hohe Alter verspielten Charakter. Die Bindung zu menschlichen Bezugspersonen kann bei dieser Art sehr eng sein. Bild:  Bertil Videt  nach cc-by-sa-3.0

Fakten über Rassekatzen aus aller Welt

Sie möchten gerne mehr über bestimmte Rassekatzen in Erfahrung bringen? Stubentigerchen informiert über die Vorzüge und Nachteile der Arten, deren Wesenszüge, Aussehen und wichtige Fakten zur optimalen Haltung der Rassekatze. Als Leser der Seite Rassekatzen erfahren Sie interessante Fakten zur Entstehung der Rasse und deren Ursprünge und Ur-Ahnen.