Gefahrenquellen in der Wohnung

Es gibt verschiedene Gefahrenquellen die sich in der Wohnung finden. Da unsere Stubentiger ziemlich neugierige Genossen sind sollte man als Katzenhalter eine besondere Achtsamkeit entwickeln. Es kann so schnell passieren, dass die Katze sich einklemmt, verbrennt oder auch abstürzt.

Die wichtigsten Punkte für Katzenhalter

1. Waschmaschinen: Katzen schlafen gerne in kuscheligen, dunklen und vor allem geschützten Umgebungen. Da kann auch mal die Waschmaschine ins Visier des Stubentigers kommen, so dass Sie es sich in der Wäsche in der Wäschetrommel gemütlich machen. Dann ist man einen Moment unachtsam macht die Tür zu und schon ist es passiert. Also bitte in einer Wohnung mit Hauskatzen niemals die Türe der Waschmaschine offen stehen lassen und vor dem Start des Waschvorgangs immer die Trommel auf kleine Stubentiger kontrollieren.

2. Heiße Herdplatten und Kamine: Solange die Herdplatten in Betrieb sind, oder noch am Auskühlen sind sollte man die Katze nicht ohne Aufsicht in der Nähe vom Herd, Kamin oder Kerzen lassen. Es kann durchaus passieren, dass die Samtpfote aus Neugier, oder weil Sie noch die Essengerüche in der Nase hat auf den Herd Sprint und sich die sensiblen Pfoten verbrennt. Oder sich an der Kerze die Schnurrhaare abbrennt, weil Sie zu nah daran vorbei streift.

3. Giftige Pflanzen: Genauso gefährlich können giftige Pflanzen (siehe Checkliste) für die Katzen sein. Der Stubentiger frisst die Blätter einer neuen Pflanze an und findet gefallen an Ihr, doch keine Stunde später kann es sein, dass die Katze an einer Vergiftung leidet. Es kommt zu Erbrechen, Wasserverlust, Schaum vor dem Mund und Durchfall. In diesen Fall sofort zum Tierarzt fahren.

4. Medikamente und gefährliche Substanzen: Wichtig ist es auch, dass der Katzenhalter Medikamente unter Verschluss hält. Sowie Alkohol, Desinfektionsmittel, Reinigungsmittel, Düngemittel, Rattengift und Insektenbekämpfungsmittel unzugänglich für die Katze aufbewahrt. Diese Substanzen sind alle hochgiftig für Ihren Vierbeiner.

5. Einklemmen: Kippfenster entweder vor dem Verlassen des Hauses schließen, oder mit speziellen Sicherheitseinsätzen absichern. Der Stubentiger könnte darin hängen bleiben und sich strangulieren.

6. Ersticken: Bitte lassen Sie keine leeren Plastiktüten herumliegen ohne Aufsicht, die Miezekatze könnte darin Ersticken.

7. Verletzen: Kleine Teile, wie Nadeln, Knöpfe, Perlen usw. dürfen nicht so herum liegen, die Katzen könnten sich daran Verletzen, oder daran Ersticken.

 

Bilder: Katzenwäsche einmal anders – ©  atr-jpfuss  / pixelio.de