Revier und soziale Hierarchien der Katze

Das Revier und soziale Hierarchien der Katze sind ganz natürliche Vorgehensweisen. Das Revier bietet dem Tier besondere Plätze zum Schlafen, Sonnen, Jagen und Schutz. Kater bilden ihr eigenes Revier bei Geschlechtsreife, Katzen dagegen bleiben oft im Revier der Mutter, Sie verjagen zusammen Eindringlinge und Fremde. Vor großen Katern jedoch entwickeln Sie großen Respekt, wegen der Stärke und tolerieren den Gast.
Katzen hinterlassen in Ihrem Revier spezielle Duftspuren und Kratzstellen an Bäumen, damit andere Katzen informiert sind, dass Sie ein vergebenes Revier betreten und weiter ziehen. Denn generell gehen sind die Katzen aus dem Weg und Sie jagen alleine, auch wenn sich zwei Reviere überlappen, was auch passieren kann.

Wie groß ist ein Revier?

Man kann nicht verallgemeinern wie groß ein Revier im Normalfall ist, denn das ist bei jeder Katze unterschiedlich. Es hängt von den Jagdmöglichkeiten ab, natürlich auch von der Zahl der Katzen in der Gegend und den eventuell zustande kommenden Revierkämpfe. Manchen Katzen reicht schon ein Garten aus und andere benötigen 2-3km.
Einer Katze reicht normal 1qkm und ein Kater geht oft in mehrere Katzenreviere ein und aus.

Gibt es soziale Hierarchien?

Die Rangordnung von Katze zu Katze ist nicht sehr streng, die Katze nimmt die Mutterrolle ein. Wenn eine Katze Junge geworfen hat steigt der Rang und somit der Status. Eine spätere Kastration kann eine Katze wieder im Rang fallen lassen.
Bei Katern geht es um Kampfkraft und Courage. Es gibt Fälle wo unkastrierte Kater eine Art von Verbindung bilden. Jeder Kater der dazu gehören möchte muss sich seinen Platz in der Gruppen-Hierarchie erkämpfen. Wobei es sich schlimmer anhört als es ist. Es stellt eher ein Ritual dar und im Normalfall tragen die Kater keine ernsthaften Verletzungen aus den tierischen Auseinandersetzungen davon. Sie schlagen sich sozusagen an dicken und gut gepolsterten Stellen, um sich nicht zu sehr zu verletzen. In wenigen Fällen kann es natürlich auch passieren, dass der Kater schlimmere Verletzungen abbekommen hat und ein Gang zum Tierarzt unumgänglich macht.