Katzen und andere Haustiere

Katzen und andere Haustiere kann ein heikles Thema sein. Falls ein Katzenkind der Neuankömmling ist brauchen Sie sich im Normalfall keine Sorgen zu machen. Katzenkindern sind zwar sehr neugierig, aber vor allem auch aufgeschlossen und lern- und anpassungsfähig. Wenn Sie sich allerdings für eine ausgewachsene Katze aus dem Tierheim entschieden haben, sollte man sich vorher erkundigt haben, ob der Stubentiger sich mit anderen Katzen, beziehungsweise anderen Haustieren versteht.

Katze:

Im Normalfall faucht die alte Katze das Kitten, oder eben den Neuankömmling sehr oft an. Es kann auch zu Streitereien kommen. Es kann auch vorkommen, dass die Katzen sich total ignorieren und sich auch dem Weg gehen. Nach ca. zwei Wochen sollte das Schlimmste überstanden sein. Es kann dann zu einer tollen Katzenfreundschaft werden, oder eben zwei Katzen die sich dulden und tolerieren. Am Besten ist es die erste und eventuell auch die zweite Wochen daheim zu bleiben und die Katzen nicht ohne Aufsicht alleine zu lassen, oder Sie in getrennte Räume unterbringen. Der Sturm sollte sich dann schnell gelegt haben und wieder ein normaler Katzenalltag herrschen.

Vögel:

Die kleineren Vögel wie Wellensittiche, oder Kanarienvögel sollten nicht mit der Katze oder dem Kitten alleine sein. Trotz Käfig können auch nach Jahren problemlosen Zusammenleben sich plötzlich das Blatt wenden. Die Katze springt den Käfig an, der Käfig stürzt ab und geht kaputt. Also mein Rat aus eigener Erfahrung den Vogel in einen separaten Raum halten und nur unter menschlicher Aufsicht die Katze dazu lassen. Sonst kann es zu traurigen Unfällen führen.

Hund:

Falls Ihr Hund kein Katzenhasser ist oder schon schlechte Erfahrungen mit einer Katze erlebt hat, dann sollte sich die Eingewöhnung mit einem Kitten ohne Probleme ausführen lassen. Da Hund und Katze verschiedene Körpersprachen und Gerüche haben, sollte der Hund auf die neue Situation vorbereitet werden. Sie könnten ein Handtuch mit dem Geruch des Kittens in den Wohnraum legen um den Hund an den Geruch des Neuankömmlings zu gewöhnen. Sinnvoll ist es auch ein Zimmer katzengerecht zu gestallten, damit das Kitten/Katze eine Rückzugsmöglichkeit hat. Hier könnte man einen Katzenbaum, Schlafkörbchen und die Futterstelle beispielsweise platzieren, sowie einige Spielsachen/ Katzenfummelbrett. Das erste Zusammentreffen sollte ruhig ablaufen ohne Hektik und Nervosität, das könnte sich sonst auf die Tiere übertragen. Es wäre schön den Hund erstmal an der Leine zu halten um erste Reaktion abzuwarten und wichtig ist es auch bei gutem Verhalten den Hund zu loben. Natürlich wird die Eingewöhnung seine Zeit benötigen, aber im Normalfall sollte sich die Wogen nach ein zwei Wochen glätten.

Maus oder Hamster:

Müssen in einem stabilen und katzensicheren Käfig untergebracht sein. Die Hamster sollten auch räumlich von der Katze abgetrennt sein, denn das Lauern der Katze am Käfig kann auch schon ziemlichen Angststress beim Hamster auslösen.

Hase oder Meerschweinchen:

Auch hier ist es ratsam einen sicheren und stabilen Käfig für die Nagetiere zu garantieren, damit die Tiere sicher sind. Falls Sie Ihre Hasen oder Meerschweinchen Freilauf in einem Raum geben, dann auch hier nicht mit dem Stubentiger alleine lassen, oder am Besten den Raum schließen.

Aquarium:

Das Aquarium sollte für die Katze nicht erreichbar sein. Also auf einer Kommode stehen wo der Stubentiger nicht hingelangt. Da die Deckel der Aquarien relativ instabil sind könnte es sonst passieren, dass eine Katze mit z.B. 6-7kg darauf springt und der Deckel einkracht.