Katzen und Babys

Es ist nicht immer einfach mit einer Katze, wenn Familienzuwachs ins Haus kommt, Katzen und Babys ist daher ein sensibles Thema. Der Stubentiger kann sich vernachlässigt fühlen, eifersüchtig auf das Baby sein. Falls das der Falls ist reagiert die Mieze sicherlich mit einer Art Protestverhalten, das können aggressives Verhalten sein, Unsauberkeit (Protestpinkeln) oder auch pure Ignoranz. Damit es gar nicht soweit kommt ist es wichtig der Katze trotzdem noch genügend Zeit zu widmen, die Schmuse-Stunde einzuhalten und das Baby mit dem Vierbeiner vertraut zu machen. Einfach beschnuppern lassen und nebenbei die Katze streicheln. Außerdem ist zu Beachten, dass das Baby nicht alleine mit dem Stubentiger gelassen wird. Es kann Aggressionsverhalten kommen, sodass das Baby gekratzt, oder angegriffen wird.

Toxoplasmose und Schwangerschaft

Toxoplasma sind kleine kugelförmige Parasiten die vor allem bei Säugetieren wie Katzen, Großkatzen, Vögeln und Menschen auftreten. Das Problem besteht darin, wenn sich die Schwangere mit dem Ungeborenen erstmalig infiziert. Der Parasit kann über die Nabelschnur in den Kreislauf des Babys gelangen und große Schäden verursachen, wie Seh-, Hör- und Hirnschäden, bis hin zum Verlust des Ungeborenen Kindes im schlimmsten Fall.

Ursachen für die Toxoplasmose können sein:

  1. Katzenkot von infizierten Tieren.
  2. Mit Toxoplasma kontaminiertes Gemüse oder Obst.
  3. Fleisch und Geflügel als Bestandteil des Katzenfutter, dass nicht genügend gegart, oder gebraten wurde.
  4. Gartenerde, die mit infizierten Katzenkot verseucht ist.

Zu Beachten ist:

  • Einen Toxoplasmose Antikörpertest machen lassen.
  • Die eigenen Katzen auch darauf testen lassen.
  • Nur gut durch gebratenes oder gegartes Fleisch essen und auf rohes Fleisch vollkommen verzichten.
  • am Besten rohes Fleisch nur mit Handschuhen anfassen.
  • Gemüse und Obst sehr gut waschen.
  • Keinen Kontakt zu fremden Katzen und auch nicht zu Katzenkot, falls doch Hände sehr gründlich waschen und desinfizieren.
  • Keine Gartenarbeit ohne Handschuhe ausführen.

Katzen und Kinder

Katzen lieben das Schmusen mit Menschen
tierische-freundschaft

Besonders wichtig ist es den Kindern von Klein an den richtigen Umgang mit unseren Stubentigern beizubringen, damit die Katze nicht verletzt wird, Angst vor dem Kind bekommt, oder mit Aggression auf das Kind reagiert. An erster Stelle muss dem Kind klar gemacht werden, dass die Katze kein Spielzeug ist sondern ein Lebewesen. Bei verschiedenen Aktionen, wie der Gang zur Katzentoilette, am Futternapf und während dem die Mieze schläft, darf Sie nicht gestört werden. Katzenkinder können sich noch nicht richtig wehren, also achten Sie bitte darauf, dass das Kind nicht zu grob, oder zu Wild mit dem Kätzchen umgeht und es des Weiteren genügend Schlaf bekommt, sonst kann eine gesunde Entwicklung der Katze nicht gewährleistet sein. Erklären Sie Ihrem Kind wo die verbotenen Zonen der Katze sind, wie die Augen, Ohren, der Schwanz und zeigen Sie welche Stellen die Katze besonders gerne mag, wenn Sie gestreichelt wird. Machen Sie mit dem Kind und der Katze eine Schmuse-Stunde und erklären ihm, wann die Katze gerne gestreichelt wird und wann nicht. Erwähnen Sie auch, dass schnelle hektische Bewegungen, sowie Lärm den Katzen gar nicht gefallen. Lernen Sie Ihrem Kind den richtigen Tragegriff, wobei Kleinkinder Katzen generell nicht unbedingt rumtragen sollten, Sie könnten den Stubentiger verletzen, oder umgekehrt. Am Besten ist es wenn man beim Spielen von Kind und Mieze dabei ist und das Kind genügend Abstand zum Spielzeug und der Katze hat damit es nicht aus Versehen gekratzt wird.