Katzen und die Jagd

Schon in früherer Zeit wurden Katzen mehr oder weniger als „Nutztier“ gehalten, denn Katzen und Jagd auf Mäuse wurde sich zum Nutzen gemacht. Das Positive daran war, dass keine Mäuseplagen mehr entstanden sind, die sich an den Vorräten vergriffen haben. Somit war die Katze als Haus-/ Hoftier immer sehr gefragt.
Den Katzen liegt der Jagdtrieb in den Urinstinkten und lässt sich kaum bändigen. Selbst eine Wohnungskatze lebt Ihren Jagdtrieb, als Spieltrieb aus und fängt Fliegen, Spinnen, oder Motten in der Wohnung. Wichtig ist hier dem Stubentiger genügend Spielmöglichkeiten zu bieten und dass man sich als Katzenhalter täglich die Zeit zum Spielen mit der Katze nimmt. Für Freigänger ist das Spektrum an Beutetieren natürlich wesentlich reicher. Sie fangen Mäuse, Fische, Vögel, Insekten, Maulwürfe, kleine Ratten und vieles mehr. Miezen jagen 50% am Tag, 30% in der Nacht und 20% morgens und abends. Den Jagdtrieb lösen verschiedene Bewegungen und Laute bei der Katze aus. Die Reaktion darauf ist die Verfolgung und der Fang der Beute.

Jagdablauf

Es gibt einen bestimmten Jagdablauf an den sich die Katzen für den Normalfall halten. Die Mieze wird durch ein Fiepen, oder Blätter rascheln hellhörig, wird jagdbereit und setzt alle Sinne ein.

Das Anschleichen

Die Katze schleicht sich ganz vorsichtig, nah am Boden und lautlos an das Objekt der Begierde an.

Das Auflauern/Pirsch

Anschließend lauert Sie dem Opfer auf. Ist in einem nervösen Zustand und wackelt mit dem Schwanz. Der Blick ist voll auf die Beute gerichtet und wird angepeilt.

Der Angriff

Die Katze ist nah am Boden, geht wachsam und entschieden auf das Opfer zu. Dann setzt die Mieze zum Absprung an und hechtet auf die Beute.

Das Erfassen der Beute

Wenn das Zielobjekt gefasst wurde hält der Stubentiger es mit den Vorderpfoten fest und beißt es. Es kann auch sein, dass die Katze sich seitlich hinlegt und und sich in die Beute noch mit den Hinterpfoten reinkrallt.

Freigänger, Kitten mit Vogel
Freigänger-Kitten mit Vogel