Seniorkatzen

Als Herrchen oder Frauchen sollte man sich auch auf eine Seniorkatze einstellen können. Nicht nur bei uns Menschen verändert das Alter, den Körper und die Gesundheit, sondern auch Katzen sind betroffen. Liebe und Zuwendung werden gebraucht. In aller Regel spricht man von einer Seniorkatze wenn Sie das Alter von zehn bis 16 Jahren erreicht hat; je nach typischer Lebenserwartung der Rasse. Gehen Sie auf Ihre Katze zu und geben Sie Ihr genügende und umfassende Streicheleinheiten. Helfen Sie mit der Körper- und Fellpflege. Also Bürsten Sie das Fell, kontrollieren Sie Ohren, Augen und den After, genauso wie die Krallen und helfen Sie nach, falls noch Säuberungsbedarf besteht. Füttern Sie altersgerechtes Seniorenfutter, gutes Nassfutter und verabreichen Sie gegebenenfalls Aufbaumittel und zusätzliche Mineralstoffe. Im hohen Alter kann es vorkommen, dass die Katze schlechte Zähne hat, dann ist es sinnvoll nur noch weiches Futter zu füttern und das auf vier Rationen täglich verteilen. Des Weiteren ist es sinnvoll den körperlichen Zustand der Katze zu kontrollieren und zwei Mal pro Jahr zum Tierarzt zu gehen.

Das Verhalten von alten Katzen

Die Seniorkatzen passen sich Ihrer körperlichen Situation an.

  • Hör- und Sehvermögen lässt nach, somit hält sich die Katze lieber in Ihrer gewohnten Umgebung auf und macht keine großen Streifzüge mehr.
  • Auch Gelenkschmerzen können den Katzen zu schaffen machen. Sie verlieren die Sprungkraft und das Reaktionsvermögen. So kann es vorkommen, dass Seniorenkatzen nicht mehr oft, bis gar nicht mehr spielen und auch keine Revierinspektionen mehr anfallen.
  • Leider kommt es auch öfters vor, dass es zu Appetitlosigkeit kommt, das sich der Geschmack der Katze verändert. Steigen Sie dann am Besten auf Seniorenfutter um. In verschiedenen Futtersorten für alte Katzen sind Appetitanreger wie Bierhefe, oder Ballaststoffe für die Verdauung enthalten.
  • Wärme, Schlaf und Schmusestunden sind das A und O für die reifen Stubentiger. Wichtig sind schöne, warme Schlafplätze, Ruhe bei Ihren Siestas und natürlich die Schmuseeinheiten mit Herrchen und Frauchen.
  • Gesundheitliche Probleme mit den Nieren, der Leber, der Bauchspeicheldrüse und dem Darm sind bei alten Katzen keine Seltenheit. Bei richtiger Ernährung können die Krankheiten Ausbleiben.

Natürlich gibt es auch Seniorenkatzen die noch im hohen Alter gerne spielen und herumtollen. Jede Katze ist anderes und fühlt sich dementsprechend alt oder jung. Also richten Sie sich nach Ihrer Katze, ob mit gelegentlichen Spieleinheiten, oder bieten Sie Ihrer alten Mieze die Bedürfnisse wie Wärme, Schlaf, das richtige Futter, Pflege und die Zusatzschmuseeinheit, dann erleichtern Sie dem Stubentiger einiges und bieten Ihm im hohen Alter ein gutes Leben.