Welchen Katzenbedarf benötigt man wirklich?

Katzenbedarf must have

Das ist eine Frage die immer wieder aufkommt, es gibt so viel Katzenbedarf, dass man teilweise keine Übersicht mehr hat was wirklich benötigt wird und auch sinnvoll ist. Natürlich sind unsere Miezen von Tier zu Tier unterschiedlich und nicht jede Katze bevorzugt das gleiche, aber prinzipiell gibt es speziellen Katzenbedarf der bei keiner Hauskatze fehlen sollte.

Must-have für Katzenhalter

 

Katzenbaum
Katzenbaum

Katzenbaum: Ein hochwertiger und stabiler Katzenbaum ist mit das Wichtigste an Katzenbedarf, dieser sollte im Wohnraum integriert sein, oder eben in dem Raum, idem sich die Familie am meisten aufhält. Somit kann der Stubentiger mit am Familienleben teilnehmen und sich gleichzeitig zurückziehen.

Katzentoilette: Je nach Katzenanzahl benötigt man unterschiedlich viele Katzenklos. Das Einstreu sollte nicht zu kantig und hart für unsere Samtpfoten sein, sonst könnte es vorkommen, dass die Toilette verweigert wird.

Katzenspielzeug: Damit es unseren Stubentigern nicht langweilig wird und diese beschäftigt sind ist Katzenspielzeug ebenfalls unabdingbar. Im Einzelhandel gibt es einige schöne und interessante Spielsachen (Baldrian-Säckchen, Spielzeug mit Catnip, Bällchen, Sinnes-Spielsachen, Kratzbretter usw.) allerdings kann man Katzenspielzeug auch wunderbar selber basteln.

Schlafplätze: Eine Mieze braucht des Weitern viel Ruhe und dafür einige Schlafplätze zum Zurückziehen. Ein Schlafplatz kann schon der Katzenbaum bieten, Körbchen, Kratztonnen, Wandliegebretter, oder Plüschmulden für Wand und Heizung.

Katzentrinkbrunnen: Für Hauskatzen sollte ein Katzentrinkbrunnen nicht fehlen, denn oftmals trinken unsere Mitbewohner zu wenig und erkranken somit an verschiedenen Krankheiten, ein Katzentrinkbrunnen animiert unsere Stubentiger zum Trinken und vermeidet somit unnötiges Leid.

Katzentransportbox: Eine Transportbox ist notwendig um mit der Katze zum Tierarzt, oder im Notfall in die Klinik zu fahren. Diese gibt es in diversen Ausführungen, allerdings sind welche aus Plastik, mit einer Öffnung von Oben sehr zu empfehlen. Die Box lässt sich leicht reinigen und man kann die Katze leichter aus- und einladen.

 

Katzenspielzeug selber basteln?

Sie überlegen sich welches Katzenspielzeug denn sinnvoll ist und was denn besser ist ob Kaufen oder doch selber bauen, hier finden Sie dazu Tipps und Ratschläge. Oftmals stellt sich das Thema bei unseren Stubentigern wie soll man Sie denn beschäftigen, dass es Ihnen nicht langweilig wird. Aus Erfahrung kann ich sagen, dass eine Mischung aus gekauften Katzenspielzeug und selber gebastelten Katzenspielzeug sehr gut ankommt.

Von Stubentiger zu Stubentiger unterschiedlich

Jede Katze hat Ihren eigenen Charakter und Kopf, somit ist es nicht leicht zu pauschalisieren dieses Thema, aber die Mischung macht es aus. Probieren Sie mit Ihrer Mieze einfach verschiedene Sachen aus und die Katzenspielsachen und Ideen die am besten ankommen einfach rauspicken.

Eine Katzenangel ist schnell gebastelt

Sinnvoll gekauftes Katzenspielzeug (kommt oftmals sehr gut an):

Katzenangel (mit Federn/Bällchen/Mäusen….)

Baldrian-Säckchen

Katzenspielzeug mit Katzenminze (Catnip)

Bällchen, oder kleine Mäuse

Sinnes-Katzenspielsachen

Clicker-Training

Kratzbrett aus Pappe mit Katzenminze

Selber gebautes Katzenspielzeug:

Bällchen aus Alufolie

Katzenhaus/Kartonhaus

Katzenfummelbrett (aus allerlei Resten)

Eine einfache leere Küchenrolle um Leckeries zu verstecken

Mauseloch-Karton

Katzenangel

Wenn Sie dann die passenden Katzenspielsachen für Ihre Mieze entdeckt haben wird es bestimmt nicht mehr so schnell langweilig. Es kann sogar passieren, dass die Katze das Herrchen/Frauchen mit dem Lieblingsspielzeug zum Spielen auffordert, oder die Stubentiger beschäftigen sich teilweise alleine mit neuen und interessanten Spielideen. Der Aufwand ist selten sehr groß um Katzenspielzeug selber zu basteln und die Sachen kommen super an.

Abwechslung für den Stubentiger: Kostenloses Katzenspielzeug aus dem Alltag

Kater im Karton

Ihr Stubentiger benötigt etwas Abwechslung und die normalen Spielsachen sind teilweise schon langweilig geworden und werden außer Acht gelassen, dann wird es Zeit für etwas Neues. Mit wenigen Mitteln kann man seiner Samtpfote etwas Gutes tun neue Beschäftigungsmöglichkeiten schaffen und Langeweile war einmal. Oftmals sind es die ganz einfachen Dinge aus dem Alltag mit unsere Miezen extrem gerne spielen und eine Art Katzenspielzeug daraus machen. Diese Dinge sind für uns zwar alltäglich und man kommt vielleicht gar nicht auf die Idee etwas davon als Katzenspielzeug zu verwenden.

Abwechslung für die Katze mit alltäglichen Dingen als „Katzenspielzeug“:

1. Päckchen oder Paket

Sie bekommen ein Päckchen, oder Paket zugeschickt im Normalfall würden Sie dieses gleich wieder wegräumen, aber lassen Sie das leere Paket mal auf dem Boden stehen und Sie werden sehen Ihre Katze wird sich freuen etwas Neues zu er kundschaften. Beschnuppern, Reinspringen, Raushüpfen, drin Schlafen, sich Verstecken oder man kann den Karton je nach Größe als Katzenhaus umbauen. Katzenhäuser aus Karton sind gerne gesehen und kommen gut an bei unseren Stubentigern, einfach in einen Karton einen Eingang reinscheiden und eventuell noch ein paar Fenster und schon hat unsere Mieze ein neues Versteck.

2. Leere Küchenrollen

Aus den leeren Küchenrollen kann man entweder ein Katzenfummelbrett bauen, oder ganz einfach verwenden in dem man die leere Rolle auf den Boden legt und links und rechts mit Leckerlies, oder Trockenfutter befüllt, das ist immer wieder ein Highlight und beschäftigt die Miezen eine Weile.

3. Höhlen bauen

Ebenfalls wunderbar finden es die Stubentiger wenn Sie sich in einer Höhle verstecken können. Man kann ganz einfach eine Decke über einen Stuhl legen, oder auf der Couch ein Häuschen aus Kissen bauen und dann als Dach eine Decke verwenden, viele Katzen finden es klasse sich zu verstecken und fühlen sich sehr wohl.

4. Körbe, Waschkörbe, oder Kisten

Auch ganz einfache Körbe oder Kisten können eine Mieze beeindrucken und wecken Neugier. Oftmals werden die Körbe zu Schlaf- und Spielplätzen umfunktioniert, es bringt Abwechslung in den Katzenalltag und weckt den Spieltrieb.

Kätzin im Körbchen

Ausgesetzt und Ausgeliefert: Katzen in Not

Streunende Katze in Not

Ausgesetzt und Ausgeliefert hört sich vielleicht harmlos an, aber leider gibt es viele Menschen die Katzenschicksale negativ beeinflussen und dadurch viele Katzen, oder auch Kitten in Not geraten. Oft liest man von solchen Schicksalen, oder bekommt Geschichten darüber erzählt, aber man kann leider nicht in dem Ausmaß helfen wie man es sich wünscht.

Auch meine beiden Katzen sind von Tiere in Not, mein Kater (Hasel) mittlerweile 7 Jahre alt kommt ursprünglich aus München. Er wurde als 4 Wochen altes Kitten in eine Mülltüte gepackt und in die Mülltonne geworfen zusammen mit seinem Schwesterchen. Kann man sich so etwas vorstellen was für Menschen machen denn sowas, oder kommen auf die Idee eine Katze wegzuwerfen wie „Müll“, es ist unglaublich und traurig zugleich. Gott sei Dank hat jemand die schreienden Kitten in der Mülltonne gehört und diese zu Tiere in Not gebracht, aber das ist nur eines von vielen Katzenschicksalen.

Leidende KatzeImmer öfter hört man auch von dem schnellen Geld mit Rassekatzen, im Internet werde diese angeboten, so kommt es verstärkt zu Qualzuchten, so etwas muss aber nicht sein. Der neue Trend der Rassekatze ist jetzt die Nacktkatze, diese ist ohne Ihr Fell allerdings in der freien Natur dem Tod überlassen wird, denn Sie wird nicht vor der Sonne geschützt und bei Kälte ist Sie auch nicht überlebensfähig. Leider kommt es immer wieder vor, dass gerade Nacktkatzen ausgesetzt werden, hier muss man nochmals erwähnen, dass diese Rasse in der Natur kaum eine Chance hat zu überleben.

Das Aussetzten von Stubentigern ist keine Lösung, sondern eine Art „Straftat“, bevor man die Katze irgendwo aussetzt gibt man Sie doch in ein Tierheim, oder zu Tiere in Not, natürlich sollte das Abgeben auch keine Lösung sein, aber besser ist es bevor die Mieze noch Qualen erleidet und vom Sofa plötzlich auf die Straße muss. Oftmals ist es auch so, dass Haustiere zu den Urlaubszeiten einfach an den Autobahnen, oder im Wald abgeliefert werden, hier sind diese sich selbst überlassen und erleiden oftmals einen qualvollen Tod.

Aber wie kann man diesen Tieren am besten helfen? Eine schöne Geste sind natürlich Futterspenden, oder auch Geld, das dann für Futter, Tierarzt und Katzenbedarf verwendet wird. Allerdings kann man sich auch einfach im Katzenschutzverein, oder Tierheim erkunden, welche Art von Hilfe denn passt. So kann man natürlich nicht das Grundproblem stoppen, aber zumindest einem bedürftigen Stubentiger helfen.

Bilder-Credits:
Takeshi Hirano, Pixabay
  Yolanda, Pixabay

Advent, Advent ein Kätzlein brennt. Tipps zur Katzenhaltung an Weihnachten

Katze wirft Tannenbaum um und schaut unschuldig

Haben Sie einen Stubentiger und die Weihnachtszeit kommt? Da kommt es schon zu verschiedenen Fragen, wie zum Beispiel kann ich Kerzen aufstellen, soll ich Glas- oder Plastikkugeln für den Weihnachtsbaum verwenden, kann ich den Plätzchenteller immer auf dem Tisch stehen lassen? Generell ist es so, dass man dafür keine pauschale Antwort geben kann, denn jede Katze verhält sich anderes und hat einen anderen Charakter. Wenn man ein junges Kitten zu Hause hat das noch sehr verspielt ist sollte man natürlich auf bestimmte Dinge wie brennende Kerzen oder das Verschlucken von Lametta achten.

Das sind die Gefahrenquelle einer Katze an Weihnachten
Entspannter Stubentiger

Weihnachtsbaum-Kugeln

Zu einem richtig stimmungsvollen, weihnachtlichen Flair gehört natürlich der Weihnachtsbaum, allerdings kann es hier zu unschönen Situationen kommen, bis hin zu Verletzungen der Katze die beim Anblick dieses neuen, komischen Katzenbaums gerne auf blöde Ideen kommt. Um dies zu vermeiden ist nur wenig Aufwand nötig. Der Weihnachtsbaum sollte sicher und fest stehen, falls der Stubentiger reinklettern möchte, damit dieser nicht umfällt. Außerdem sollten keine echten Kerzen verwendet werden, sondern eine elektrische Lichterkette, oder LED-Lichter, somit besteht schon keine Verbrennungsgefahr für Fell und Schnurrhaare der Miezen. Und als letztes kann ist es sinnvoll Plastikkugeln zu verwenden, falls eine Katze dann doch mal mit den Kugeln spielt kann sich nicht mehr an Glassplittern, oder ähnlichen verletzen.

Kerzen und Katzen

Sie möchten schön weihnachtlich dekorieren haben allerdings die Befürchtung Kerzen aufzustellen weil Ihre Katze sehr verspielt und neugierig ist, dann gibt es verschiedene Möglichkeiten vorzugehen, dass die Mieze sich nicht verbrennt. Die erste Möglichkeit wäre zwar Kerzen aufzustellen, diese aber jedoch nur anmachen, wenn man selbst auch im Raum ist, somit hat man die volle Kontrolle und kann kritische Situationen abwägen, falls die Mieze zu nah an die Kerzen geht gleich einschreiten mit einem dominanten „Nein“, einem Klatschen, oder auch wegsetzen der Samtpfote. Die zweite Möglichkeit besteht darin sich LED-Kerzen zu kaufen, von diesen geht keine Gefahr für unsere Stubentiger aus.

Verführerisches Weihnachtsgebäck

Da unsere Katzen sehr neugierig und gefräßig sind ist es vernünftig den Weihnachtsgebäck-Teller abends einfach außer Reichweite zu bringen und den Teller ebenfalls nur unter Beaufsichtigung stehen lässt, sonst kann es leicht vorkommen, dass die Katze sich an dem „ungesunden“ Gebäck vergeht.

 

Zusammenfassung

  1. Keine brennenden Kerzen in unbeaufsichtigen Zimmern. Verbranntes Fell und Schnurrhaare sind für Katzen der blanke Horror.
  2. Was den Dosenöffnern schmeckt, kann für einen Stubentiger ja nicht wirklich verkehr sein, oder doch? Passen Sie also besser gut auf Ihre Plätzchen und selbst-gebackte Naschereien auf.
  3. Glaskugeln an den Weihnachtsbäumen haben eine lange Tradition. Das wissen unsere Stubentiger jedoch nicht. Sie sehen in den bunten und funkelnden Kugeln häufig ein interessantes Katzenspielzeug. Aufgrund der Problematik mit scharfkantigen Scherben raten wir zu Plastikkugeln am Baum.

 

Brennende Kerzen und Miezen
„Wo bin ich?“

Katzen im Raucherhaushalt

kleine Katze inmitten von Zigaretten-Rauch

Sie haben einen Stubentiger und gleichzeitig einen Raucherhaushalt? Dann ist Ihnen bestimmt schon einmal aufgefallen, dass der Geruch bei unseren Miezen nicht gerade erwünscht ist. Da Katzen über wesentlich höher-entwickelte Riechorgane verfügen als Menschen ist der unangenehme Rauch für unsere Stubentiger störend und lästig. Des Weiteren atmen unsere 4 Pfoten Mitbewohner den gesundheitsschädlichen Rauch immer passiv mit ein und es kann somit auch bei unseren Haustieren zu Erkrankungen kommen. Denn für die kleinen Lebewesen, mit ca. 3-10 kg ist die Menge an Rauch natürlich wesentlich schädlicher als für einen Menschen mit ca. 50-100 kg und entsprechend größeren Lungenvolumen und Immunsystem.

Verhaltensweise einer Hauskatze wenn Raucher vor Ort sind:

Katze in Raucherhaushalt
Kleine Katze erschnuppert den Geruch

Bei  einem Stubentiger kann es schnell vorkommen, dass er sich die Nase rümpft und versucht den Rauchschwaden zum Schutz der eigenen Gesundheit zu entkommen. Aber nicht nur der Nikotin-Nebel ist für Samtpfoten abstoßend, sondern auch Kleidung mit Rauchgeruch und vor allem verrauchte Finger der Menschen. Wenn Sie als Raucher Ihre Katze mal ganz genau beobachten wird Ihnen auffallen, dass diese sich bückt, oder versucht der übel-riechenden Nikotin-Hand zu entkommen. Die anmutigen Tiere wissen im Grunde genau was für sie gut ist und nicht. Sofern möglich sollte daher nicht direkt in der Wohnung und damit in mitten des Reviers mit all ihrem Katzenspielzeug und Ruheplätzen gequalmt werden. Stattdessen bieten sich Balkone und Terrassen abseits der Räume an um den Raucherhaushalt schon mal ein gutes Stück zu entschärfen. Auf diese Weise bleibt den Tieren schon einmal ein Großteil des schädlichen Passivrauchs erspart.

Welche Alternativen gibt es zu einer normalen Zigarette?

Aus Sicht der Gesundheit stellt eine sofortige Entwöhnung  vom Nikotin mit Abstand die beste Methode dar. Viele Betroffene schaffen jedoch nicht den Absprung vom blauen Dunst und meinen für immer auf das Laster angewiesen zu sein. Eine häufig propagierte Alternative stellt seit ein paar Jahren  ist der Umstieg auf die elektronische Zigarette dar. Hier wird im Grunde nur ein Gemisch aus Wasser und Propylenglykol inhaliert, wie es beispielsweise auch im Diskonebel verwendet wird. Der daraus resultierende Dampf ist mit verschiedenen Geschmacksaromen versehen und wesentlich bekömmlicher für Mensch und Tier da viele der krebserregenden Stoffe die bei einer herkömmlichen Verbrennung entstehen entfallen.

Falls das mit dem Rauchen aufhören auf normalen Wegen, per Akkupunktur oder auch mit Kaugummis bislang nicht funktionierte wäre das eventuell eine mögliche Alternative. Oftmals reicht es schon wenn Sie auf das E-Zigaretten rauchen umsteigen, denn der ausgeatmete Dampf den die E-Zigarette enthält faktisch keinen Nikotin Anteil mehr, der Dampf ist Schadstofffrei und somit auch nicht mehr so abscheulich für die Stubentiger. Außerdem stinken Kleidung, Finger, Haare und die Wohnumgebung nicht mehr nach dem abgestanden Rauch, die Tiere fühlen sich wesentlich wohler und kuscheln wieder gerne. So können Schmuse-Einheiten mit der Katze und „Rauchen (Dampfen)“ gut miteinander vereinbart werden.

Eventuell wäre der Umstieg mal einen Versuch wert; die Gesundheit und das Wohl der Katzen werden es einem sicherlich danken.