Der artgerechte Transport

Die richtige Katzentransportbox

Anja, aus Stralsund frägt:

Was muss ich beachten, wenn ich meine Mieze transportiere?

Hallo Anja, wenn du Deine Katze transportierst (zum Tierarzt, nach Hause) solltest Du verschiedene Fakten beachten und dem Stubentiger zu liebe auch wahrnehmen. Da eine Katze, oder Kitten sehr auf die gewohnte Umgebung fixiert ist, bekommt es schnell Angst, oder ein Unwohlsein, falls es transportiert werden muss. Manche Katzen bekommt man ganz schwer in solch eine Box. Am besten ist es das Kitten frühzeitig daran zu gewöhnen. Die Transportbox in der Wohnung stehen lassen mit einer benutzten Decke (dem Geruch wegen) und so dem Kitten die Angst zu nehmen. Denn sobald die Katze etwas schlechtes mit der Box assoziiert kann es passieren, dass man die Mieze gar nicht mehr, oder nur mit großen Protest transportieren kann.

Natürlich ist darauf zu achten die Transportbox sicher und fest zu befestigen, dass diese im Falle eines Bremsvorgangs gut befestigt ist. Die Sitze des Autos kann man zusätzlich noch mit einer Plastikfolie abdecken, falls die Katze uriniert geht nichts daneben.  Es kann passieren, dass es in die Transportbox uriniert, oder ein Geschäft erledigt vor lauter Aufregung, deshalb ist es sinnvoll immer ein zweites Handtuch, oder eben eine zweite Decke zum reinlegen dabei zu haben. Beim Autofahren sollte man die Katze mit einer ruhigen Stimme besänftigen und ebenso Ruhe ausstrahlen, das überträgt sich dann auf die Stimmung des Stubentigers. Laute Musik sollte vermieden, gegebenen Falls sollte gar keine Musik gespielt werden. Wenn Sie eine längere Fahrt vorhaben sollten Sie Wasser und Futter für die Katze dabei haben und wenn die Mieze extrem aufgeregt ist beim Autofahren empfiehlt es sich mit dem Tierarzt abzusprechen, ob man ihr eine Beruhigungspille verabreicht, oder eventuell Bachblüten zur Beruhigung einsetzt.

 

Die neue Transportbox wird gleich getestet
Die neue Transportbox wird gleich getestet

Nina aus Esslingen frägt:

Warum darf man den Stubentigern keine Milch, oder Sahne geben?

Liebe Nina, unsere Miezen lieben zwar den Geschmack von Milch und Sahne, allerdings sollte man es vermeiden die Katzen damit zu füttern. Denn unsere Stubentiger vertragen keine Kuhmilch, oder Sahne. Sie können den Milchzucker von den Milchprodukten nicht umwandeln, da das Verdauungsenzym Laktase fehlt.  So kann es dazu kommen, dass die Miezen unter starken Bauchschmerzen und Blähungen leiden müssen. Allerdings gibt es viele Alternativen für die Zwischenleckerei einer Katze, wie beispielsweise Katzenmilch. Diese wurde für Katzen entwickelt und sind somit auch sehr gut verträglich.

 

Thomas aus Straubing frägt:

Wenn man einen Freigänger hat, benötigt man dann noch einen Katzenbaum?

Hallo Thomas, meiner Meinung nach halte ich einen Katzenbaum auch bei Freigängern für sehr sinnvoll, denn wenn die Katze ins Haus, oder in die Wohnung kommt hat sie ihr Revier und Rückzugsgebiet. Die Mieze kann darauf Schlafen, daran Kratzen, Klettern und es als Aussichtspunkt verwenden. Zudem kratzen viele Katzen sonst an Möbelstücken und mit einem Katzenbaum kann man das vermeiden. Denn auch wenn die Fellnase die Krallen an Bäumen wetzt kann es im Haus dazu kommen ebenfalls die Krallen wetzten zu wollen. So vermeiden Sie kaputte Möbelstücke und haben eine zufriedene Katze.

Hygiene bei Katzen

Hygienefragen beim Umgang von Kindern mit Katzen

Man sollte nicht nur ein Augenmerk auf das Zusammenleben werfen, sondern eben auch auf die Hygiene bei Katzen und Kindern. Wenn die Kinder das entsprechende Alter haben kann man Sie auch sehr gut in die Pflege der Stubentiger einbinden und Ihnen somit ein Stück weit Verantwortung lernen.

Generell sollten auf bestimmte Aspekte geachtet werden um das Zusammenleben zu optimieren und Krankheiten zu vermeiden. Regelmäßige Kontrolle der Ohren, Nasen und der Zähne sollten daher routinemäßig unternommen werden um erste Sympthone einer nahenden Erkrankung zu erkennnen.

Katzentoiletten und Sauberkeit

Wobei die Hygiene von den Katzen und auch dem Katzenbedarf natürlich Standard sein sollte. Das tägliche Säubern der Katzentoiletten und das kontinuierliche Wechseln des Katzenstreu ist sehr wichtig für die Hygiene, ebenfalls verhindert die Sauberkeit der Katzentoiletten das Protestpinkeln der Katze und das unsauber werden. Saugen und Wischen sollten bei Hauskatzen Bestandteil des Haushalts sein, genauso wie das Entfernen der Katzenhaare im Bett, auf der Couch, oder auf Kuscheldecken. Ein weiteres A und O in der Katzenhygiene und förderliche Aspekte der Gesundheit unserer Samtpfoten  ist natürlich die Sauberkeit der Fressnäpfe und der stetige Wasserwechsel aus dem Katzentrinkbrunnen. Um Krankheiten von Stubentigern vorzubeugen sollten darüber hinaus regelmäßige Wurm- und Parasitenkuren veranlasst werden. Ebenso ist das Händewaschen nach langem Katzenkontakt wichtig, wenn man mit einem Baby, oder Kleinkind zusammenwohnt. Die Katzen sollten nicht vom Tisch gefüttert werden, denn das vom Tisch Füttern animiert die Stubentiger vom Tisch, oder der Küchenzeile zu klauen, wenn niemand hinschaut.

Stubentiger mit Kleinkind

Katzen und Kinder

Katze und Kind schmusen

Katzen und Kinder ist ein ausgesprochen schönes Thema, denn die Stubentiger können mit Kindern eine ganz enge Freundschaft aufbauen, wenn einige Spielregeln eingehalten werden. Außerdem lernen unsere Kinder, Tieren mit Respekt zu begegnen und durch die Pflege der Katze auch schon etwas Verantwortung. Aber dennoch sollt man Kindern klar machen, dass eine Katze kein Spielzeug ist, sondern ein Lebewesen mit eigenen Bedürfnissen.

Was sollten die Eltern den Kindern einstudieren, damit das Zusammenleben mit Katzen und Kindern rund läuft:

  • Der Stubentiger hat Tabu-Zonen: Nicht an den Ohren ziehen, nicht am Schwanz halten, nicht ins Gesicht fassen und nicht an die Beine
  • Wenn das Kind groß genug ist am besten das richtige Hochnehmen der Katze lernen
  • Wichtig ist es auch die Mieze in die richtige Fellrichtung zu Streicheln und nicht gegen den Strich
  • Hektik, lautes Schrien und eine laute Geräusch-Kulisse vermeiden
  • Ebenso sollte die Katze nicht in eine Decke gewickelt, oder mit Wasser vollgespritzt werden
  • Wenn die Mieze isst, auf die Toilette geht, oder schläft bitte nicht stören
  • Bitte nicht mit Spielsachen nach der Mieze werfen, oder hinterher rennen

Ebenfalls ist es sehr wichtig, dass der Stubentiger Rückzugsmöglichkeiten hat, wo das Kind nicht hinkommt und der Katze Ruhe lässt. Dafür eignen sich sehr gut ein Katzenbaum, eine Schlafmöglichkeit auf dem Fensterbrett, erhöhte und gepolsterte Wandbretter, oder auch Kuschelhöhlen, oder Kartonhäuser.

Merkmale und Anzeichen für Unwohlsein bei einer Katze

Im Normalfall kündigt ein Stubentiger immer an, wenn er seine Ruhe haben möchte, oder keine Lust zum Spielen hat. Diese Mahnungen und Zeichen lassen sich leicht erkennen und sollten an das Kind weitergegeben werden.

  • Fauchen und Knurren
  • Fell nach oben stellen
  • Schwanz aufplustern
  • Ohren anlegen
  • Wild mit dem Schwanz schlagen
  • Buckel machen
  • Mit der Tatze wegdrücken

Falls die Anzeichen der Katze nicht beachtet werden kann es vorkommen, dass ein Krallen-Hieb fällt, oder die Mieze zu schnappt. Wenn dies der Fall war ist es wichtig die Wunde sofort zu desinfizieren, damit es nicht zu Entzündungen, oder eventuellen Infektionen kommt.

Frontline Spot on für Katzen, gegen Parasiten

Traurige kranke Katze blickt dich an

Das Kontakt-Antiparasitikum Frontline Spot on ist aus eigener Erfahrung, bei meinen beiden Stubentigern ein hoch wirksames und effizientes Medikament gegen Parasiten. Es wird vor allem gegen den Befall von Zecken, Flöhen, der Flohspeichelallergie und Haarlingen  verwendet. Das Mittel Frontline Spot on vermindert das Risiko von Krankheitsübertragungen und lindert Infektionsrisiko von unseren Miezen. Es ist auch für Katzenkinder, also Kitten gut verwendbar sicher, verträglich und durch die leichte Handhabung gut zum Anwenden.

Die Anwendung von Frontline Spot on

Das Mittel gibt es in zwei Varianten entweder als Spray, oder als Pipette, wobei ich immer die Pipetten verwendet habe und mit diesen auch sehr gut an meine Miezen ran gekommen bin. Mit den Pipetten trägt man das Mittel zwischen die Schulterblätter auf die Haut auf. Wichtig ist es die Katze danach nicht sofort zu streicheln, denn der Kontakt zur Menschenhaut sollte vermieden werden. Lassen Sie das Frontline Spot on einige Stunden auf Ihrer Mieze einziehen und dann können Sie wieder zu den Schmusestunden übergehen. Am nächsten Tag kann man Flöhe problemlos mit einem Flohkamm auskämmen, diese sind mittlerweile auch schon gestorben.

Generell ist es ratsam das Antiparasitikum ob Hauskatze oder Freigänger regelmäßig anzuwenden, denn durch Parasiten wie Flöhe können weitere Krankheiten übertragen werden, wie zum Beispiel Bandwürmer, Blutarmut (durch das Aussaugen) und Flohallergie (durch den Speichel). Zecken wiederrum übertragen Borreliose, eine schlimme Krankheit die Fieber, Müdigkeit, Appetitlosigkeit und Lahmheit auslösen kann. Vor allem Freigänger können mit diesen Parasiten behaftet sein, ob im Winter oder Sommer. Gut ist es, dass das Frontline Spot on wasserfest ist und somit auch im Regen wirksam gegen das Ungeziefer arbeitet.

Was tun gegen Milben und Flöhe bei Katzen?

Milben und Parasiten

Oft leiden unsere Stubentiger unter winzigen Parasiten, die sich auf der Haut, oder im Fell einnisten dazu gehören unter anderem Milben und Flöhe bei Katzen. Diese Art von Ungeziefer kann Juckreiz auslösen, Haarausfall, oder auch Entzündungen, außerdem können gefährliche Krankheiten und Würmer übertragen werden. Außerdem sollte man daran denken auch die Eier, Larven und Puppen der Parasiten zu bekämpfen. Zusätzlich zu einem Spot on Präparat, oder einer Wurmkur sind Umgebungssprays sehr sinnvoll, diese helfen auch gegen Staubmilben.

Flöhe bei Katzen
floh

 Flöhe bei Katzen: Was hilft wirklich?

Gut Saugen, Wischen, alle Decken, Kissen und Kuscheltiere waschen, auch Kleidung die in Berührung mit der Katze gekommen ist. Und dann noch mal mit dem Flohspray entgegenwirken. Falls die Mieze Entzündungen an den Milbenstellen hat gibt es spezielle Milbencremes, die zur schnellen Heilung verhelfen. Das sollte die Parasiten abtöten, allerdings sollten die Ungeziefer-Mittel regelmäßig verwendet werden, damit es nicht so weit kommt.

 

 Tipps gegen die Ungeziefer:

  • Spot-on-Präparat, z. B. Frontline Spot on, oder auch Stronghold
  • Zecken- und Flohhalsband (für Freigänger)
  • Wurmkur, z.B. Milbemax (da Flöhe auch Bandwürmer übertragen können)
  • Flohpulver
  • Alles waschen, saugen, wischen, teilweise desinfizieren
  • Umgebungsspray, z.B. Flee Flohspray
  • Milbencreme, z.B. von Denses (pflegt und beruhigt)
  • Shampoo (speziell für Katzen, gegen Ungeziefer)
  • Zum Tierarzt gehen

Wichtig:

Bitte nur Präparate speziell für Katzen kaufen, denn Hunde-Mittel werden von unseren Miezen oft nicht vertragen und können im schlimmsten Fall daran sterben!

Wurmkur bei Katzen

Wurmkur bei Katzen

Oftmals leiden unsere Stubentiger an Würmern, das erkennt man an verschiedenen Anzeichen. Bei einem Jungtier, also Kitten ist das Fell stumpf, es hat einen Blähbauch, es hat Durchfall und frisst schlecht. Bei Katzen kann man es teilweise im Kot erkennen, am After der Mieze, häufiges PO-PO rutschen auf dem Boden, Erbrechen von Würmern und Durchfall. Natürlich kann man auch den Kot von einem Tierarzt untersuchen lassen. Allerdings ist es sehr wichtig unsere Katzen regelmäßig zu entwurmen, egal ob Hauskatze oder Freigänger, denn verschiedene Wurmarten können auf Menschen übertragen werden und das Tier leidet unter den Parasiten. Es gibt verschiedene Sorten von Würmern, wie zum Beispiel der Hakenwurm, Bandwurm, Spulwurm, Peitschenwürmer, Herzwurm und viele mehr.

Verschiedene Wurmkuren

Es gibt diverse Wurmkuren für unsere Miezen, allerdings sind nicht alle Wurmkuren gegen alle Wurmarten. Oftmals helfen die Entwurmungsmittel gegen die häufigsten Würmer, aber im Normalfall steht genau drauf gegen was das Mittel wirkt. Es gibt auch Breitspektrum-Entwurmungsmittel, diese wirken gegen die gängigsten Wurmarten. Außerdem gibt es die Entwurmungskuren in verschiedenen Verabreichungsformen, wie Tabletten, einer Pipette (Spot on), oder Paste. Beispiele für gängige Wurmkuren wären:

 Gängige Entwurmungsmittel:

  • Banminth, oder Flubenol Paste
  • Stronghold Spot on
  • Milbemax Tablette
  • Oder einfach beim Tierarzt nachfragen

Stronhold hilft auch gegen Flöhe, Haarlinge und Ohrmilben nicht nur gegen einige Wurmarten, es ist ein sehr gutes Antiparasitikum. Man trägt es zwischen die Schulterblätter auf die Haut auf und lässt es dann trocknen. Die Katze bitte nicht an dieser Stelle streicheln, erst nach einigen Stunden wenn das Mittel für die Wurmkur bei Katzen eingezogen ist.

Bild:  Besten Dank an Pixabay-User "Glady", lizensiert nach Public Domain CC0