Norwegische Waldkatze als Rasse

Bei der auch schlichtweg „Norweger“ getauften Art handelt es sich im Grunde um eine natürliche Züchtung. Das heißt, die Rasse entwickelte sich relativ ungezwungen über mehrere Jahrhunderte hinweg zu ihrer heutigen Ausprägung. Durch die dich sub-polare Lage Skandinaviens und speziell Norwegens passten sich die dortigen Hauskatzen im Laufe der Zeit den dortigen klimatischen Gegebenheiten exzellent an. Die Norwegische Waldkatze gilt neben den Rassen der Ragdoll und der Maine-Coon als eine der größten Vertreter der Hauskatze. Sie gelten nicht zuletzt aufgrund ihrer unverfälschten Natürlichkeit und den weitest gehenden Verzicht auf züchterische Maßnahmen als sehr gesund und robust. Norwegische Kater werden häufig bis zu neun Kilo schwer; Kätzinnen bringen meistens bis zu sieben Kilogramm auf die Waage. Durch das dicke Fell, das aus mehreren Lagen besteht, sind sie bestens gegen kalte Witterungen von bis zu -30 ° C geschützt. Im wärmeren Sommer legt die Norwegische Waldkatze den dicken Pelz zugunsten des leichteren Sommerfells ab. Typisch sind die häufig zu sehenden „Schneeschuhe“, sprich Pfoten mit dickerem, weißem Fell und einer Behaarung zwischen den einzelnen Zehen. Als ebenso typisch gilt der Kragen aus längerem Fell auf Halshöhe. Die Norwegische Waldkatze ist im Grunde in allen Farbvarianten und Schattierungen anzutreffen. Auch von offizieller Seite wurden die Richtlinien für Züchter in den letzten Jahren zugunsten neuer Varianten gelockert. Bild: Sieschelle nach Puplic Domain | Norwegian Forest Cat with its typical winter fur

Geschichte der Norweger-Katze

norwegische Waldkatze

Auch wenn für den Laien die genetische Nähe zu Wildkatzen auf der Hand zu liegen scheint, liegen die Ursprünge der skandinavischen Rasse woanders. Abbildungen der halblanghaarigen Art finden sich bereit bei den Wikingern und in der nordischen Mythologie. Es wird davon ausgegangen, dass die Wikinger, die exzellentee Seefahrer mit einem weit-verbreiteten Händlernetz einst Angorakatzen auf ihren Reisen zurück nach Norwegen brachten. Durch die Vermischung und Verpaarung mit einheimischen Katzen (den Ur-Ahnen der Europäisch Kurzhaar) konnte sich im Laufe der Zeit die neue Rasse der „nordischen Riesen“ entwickeln. Bild: Sieschelle | nach cc-by-sa-3.0 | Norwegische Waldkatze, weiblich, black tabby mackerel mit weiss, 2 Jahre alt, charakteristischer Winterpelz

 

Charakter der Rasse

Norwegen gelten als besonders gutmütige Vertreter ihrer Art. Sie kommen gut mit Menschen, Kindern und auch anderen Katzen in ihrem Revier aus. Im Vergleich mit anderen Rassen gelten sie als eher verspielt und unkompliziert. Die Bindung zum Menschen und Katzenhalter ist entsprechend eng.

 

Rassekatzen im Portrait

Die Seite über Wohnungskatzen, Stubentigerchen.de, stellt der Leserschaft sämtliche populären Rassekatzen vor. Es wird auf die wesentlichen Merkmale, Geschichte, Aussehen und auf den Charakter der Rasse eingegangen. Auf der Startseite der Rubrik Rassekatzen erhalten alle interessierten Leser eine vollständige Übersicht.