Rassekatzen: Aussehen und Charakter

Seit der Domestizierung der Katze im alten Ägypten entstanden in Folge gezielter Züchtungen zahlreiche unterschiedliche Rassekatzen. Sie unterscheiden sich nicht nur Äußerlich, sondern weisen auch in Hinblick auf den Wesenzug deutliche Unterschiede auf. Welche Rassekatzen explizit beim Kauf eines Kitten in Frage kommt, hängt in erster Linie vom Ziel ab. Will man selbst  Züchten, oder ist man vielmehr auf der Suche nach einer geeigneten Hauskatze für die eigene Familie? Wir stellen allen angehenden Katzenhaltern daher eine umfassende und hoffentlich aufschlussreiche Liste aller Rassekatzen zur Verfügung. Dort erfahren Sie weitere Informationen über den zu erwartenden Charakter und das Aussehen des Tieres. Ebenso kommen Besonderheiten zur den einzelnen Arten zur Sprache und es wird ein kleiner Exkurs über die Entstehung der eigenständigen Rasse angeboten.

 

Alphabetische Liste Rassekatzen mit Kurzbeschreibung

Abessinier

Amerikanisch Kurzhaar

Britisch Kurzhaar

Bengalkatze

Burma

Chartreux

Europäisch Kurzhaar

Havana

Maine Coon

Norwegische Waldkatze

Perser

Ragdoll

Russisch Blau

Türkisch Van

Türkisch Angora

Was macht eine Rassekatze aus?

Derzeit existieren weltweit zahlreiche felinologische Organisationen und Dachverbände, die entsprechende Richtlinien über einzuhaltende Standards bei der Züchtung alter und neuer Rassen erlassen. Die Verbände, namentlich in erster Linie  GCCF, FIFe, WCF, TICA und der CFA beschließen die und veröffentlichen die wesentliche Merkmale der Rasse, die  gleichzeitg zu einer besseren Abgrenzung von anderen Rassen dienen sollen. Ein Stubentiger dient dann als reinrassig, sofern er die wesentlichen Merkmale der Rasse aufweisen kann und diese auch bei einer Verpaarung weiter vererbt werden (könnten). Die Elterngeneration des Tieres muss ebenfalls als reinrassig gelten um den Standards gerecht zu werden. bei einer Verpaarung zwischen Angehörigen derselben Rasse spricht man von einer „reinen Züchtung“.